Kunsttherapeutischer Ansatz


„Wer künstlerisch arbeitet gestaltet primär sein Werk
– aber parallel dazu gestaltet er auch sich selbst.“

(Unbekannt)

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Kreativität ist ein Grundbedürfnis des Menschen zum Ausdruck seiner Lebendigkeit. Oft ist der Zugang dazu durch unterschiedlichste Einflüsse verschüttet. Hier kann Kunst als nonverbales Mittel ansetzen, um Ausdrucksmöglichkeiten und Gestaltungsräume zu schaffen.

Im kreativen Tätigsein demonstrieren wir das, was in uns lebt. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt führt zu einer Stärkung der Selbstwahrnehmung und des eigenen Ausdrucks und kann uns somit im weiteren Prozess zu unseren Ressourcen & Potentialen führen und Wachstum und Entwicklung möglich werden lassen.

Kunst ist immer auch Grenzerfahrung, man wird mit eigenen Grenzen und denen des Materials konfrontiert. Je nach individueller Prägung kann das Akzeptieren oder aber die Erweiterung dieser Grenzen ein wichtiger Schritt zu innerem Wachstum sein.

Indem der Mensch sich einen spielerischen Gestaltungsraum ohne Leistungsanspruch erschafft, erfährt er sich selbst als Schöpfer und Gestalter. Die eigene Umwelt und Innenwelt wird als veränderbar erlebt. Dadurch ist es möglich, aus passiver Hilflosigkeit und Unsicherheit in eine aktive Gestaltungskraft zu finden.

Ganz wichtig hierbei ist für mich die Loslösung von Ergebnissen, das ungezwungene Tätigsein in einem dynamischen Prozess. Einen Spielraum dafür zu schaffen, Möglichkeiten anzubieten und darin achtsam zu begleiten, das sehe ich als meine Hauptaufgabe als Kunsttherapeutin.
Ganz allgemein kann man sagen, dass die verschiedenen Techniken der Kunsttherapie auch unterschiedliche Bereiche im Menschen ansprechen und von mir jeweils individuell angewendet und angeglichen werden.
In meiner kunsttherapeutischen Arbeit kombiniere ich anerkannte kunsttherapeutische Methoden mit dem hypnotherapeutischen Zaubern.

Gerade bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen sind diese nonverbalen Methoden erfahrungsgemäß eine gute Grundlage für eine therapeutische Intervention.